Essen, Trinken und Nächtigen im Zeichen des Posthorns“Der Gasthof Zur Post war - wie der Name schon verrät - einst Anlaufstation für die Postkutschen, wo die Reisenden absteigen konnten. Nächtigung in gemütlichen Zimmern, genussvolles Essen und Trinken in der Gaststube oder im Gastgarten, während derweil die Pferde im Stall versorgt wurden - und schon konnte die manchmal recht lange und holprige Fahrt weitergehen. Fast alle Lokale haben einen Bezug zur Österreichischen Post – die einen, weil sie einst eine Nachrichten- oder Kutschenstation beherbergten, die anderen wiederum, weil sie dank ihrer Nähe zum Postamt geselliger Treffpunkt von Briefträgern, Boten und Kutschern, auch Postillione genannt, wurden. Auch Ausflugsgäste und „Hiesige“ kehrten und kehren gerne ein.
Postmuseen & alte Postämter in Österreich Das deutsche Wort „Post“ hat seinen Ursprung aus dem Französischen (poste) und Lateinischen (posta). In der ursprünglichen Bedeutung meinte man eine Station zum Auswechseln von Boten und Pferden. Dem Postwesen wird zum Beispiel im Technischen Museum Wien Aufmerksamkeit gezollt. Exponate aus der Post- und Kommunikationsgeschichte können besichtigt werden, zum Beispiel Briefmarken, Poststempel, kartografische Sammlung, Urkunden und vieles mehr. In St. Veit an der Glan gibt es das 100-jährige Alte Postamt zu sehen, in Payerbach das Historische Postamt Küb.
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