Ähnlich dem Sonnwendfeuer errichten die Einwohner in mühevoller Arbeit einen riesigen Holzstoss, zumeist aus Kisten, die mit allerlei brennbaren Materialien gefüllt werden. In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag wird der Stoss mit Fackeln entzündet und von Böllern lärmreich untermalt. Das Feuer soll die Auferstehung Christi symbolisieren und der Freude darüber Ausdruck verleihen.
An dem Osterfeuer entfachen die Gemeindemitglieder ihre ureigene Flamme und nehmen sie mit nach Hause, wo diese Glück und Frieden bringen soll. Diesen Brauch nennt man Feuerheimtragen.